AK-726: Waffen der NVA

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AK-726

Das AK-726 ist ein Zwillings-Marinegeschütz vom Kaliber 76,2 mm, das in der Sowjetunion entwickelt wurde und sich bis heute bei diversen Marinen in Dienst befindet.

Waffen der NVA - AK-726  Zwillings-Marinegeschütz vom Kaliber 76,2 mm

Was war AK-726 für eine Waffe?

Das AK-726 war ein revolutionäres Zwillings-Marinegeschütz, entwickelt in der Sowjetunion, das sich durch seine zwei 76,2 mm Läufe auszeichnete. Seine primäre Funktion war die Verteidigung gegen Luft- und Seeziele, was es zu einer vielseitigen und effektiven Waffe in der maritimen Kriegsführung machte.

Wann wurde das AK-726 entwickelt?

Die Entwicklung des AK-726 begann im Jahr 1954 in der Sowjetunion. Die ersten Tests begannen 1956/1957. 1958 wurde ein erster Prototyp des Geschützes gebaut. Ab 1960 wurden die Geschütze erstmals auf Schiffen eingebaut und getestet. Das erste Geschütz wurde auf der Grosny (russisch: Грозный), einem Kreuzer des Projekt 58 (Kynda-Klasse), installiert. Ein zweites wurde 1962 auf der Komsomolez Ukrainy (russisch: Комсомолец Украины), dem ersten Schiff der Kaschin-Klasse (Projekt 61), installiert. Das System wurde am 24. Juni 1964 offiziell eingeführt.

Technische Daten zu AK-726

Das AK-726 bestach durch seine beeindruckenden technischen Spezifikationen: Jeder Lauf hatte eine Kadenz von 40–45 Schuss pro Minute, mit einer maximalen Reichweite von 15,7 Kilometern. Die Geschütze hatten einen Höhenrichtbereich von −10° bis +85° und eine Mündungsgeschwindigkeit von 980 m/s.

Technische Daten zu AK-726

  • Kaliber: 76,2 mm
  • Läufe: 2
  • Kadenz: 40–45 Schuss/min pro Lauf
  • Reichweite: maximal 15,7 km
  • Höhenrichtbereich: maximal −10°/+85°
  • Mündungsgeschwindigkeit: 980 m/s

Bis wann wurde das AK-726 Gebaut?

Das AK-726 wurde bis in die 1990er Jahre gebaut. Es wurde auf einer Vielzahl von sowjetischen und russischen Kriegsschiffen eingesetzt, darunter Kreuzern, Zerstörern, Fregatten und Korvetten. Es war auch bei einigen ausländischen Marinen im Einsatz, darunter der albanischen, bulgarischen, chinesischen, indischen, nordkoreanischen, rumänischen, syrischen und vietnamesischen Marine.

Das AK-726 wurde durch das AK-100 im Kaliber 100 mm abgelöst. Das AK-100 hat eine größere Reichweite und Wirkung als das AK-726.

Wurde AK-726 in der NVA der DDR eingesetzt?

In der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR wurde das AK-726 tatsächlich eingesetzt. Dies unterstreicht die weite Verbreitung und den Einfluss des Geschützes innerhalb der verbündeten maritimen Streitkräfte des Warschauer Paktes. Es wurde auf den folgenden Schiffen der DDR-Marine installiert:

  • Kreuzer der Projekt-58-Klasse (Kynda-Klasse)
  • Zerstörer der Projekt-56-Klasse (Modawia-Klasse)
  • Fregatten der Projekt-1134-Klasse (Kirow-Klasse)

Wo wurde das AK-726 verwendet?

Das AK-726 fand Einsatz auf einer Vielzahl von Schiffsklassen in der sowjetischen Marine, darunter Projekte wie 58 (Kynda-Klasse), 61 (Kaschin-Klasse) und viele weitere. Seine Verwendung in verschiedenen Staaten zeugt von seiner Beliebtheit und Effektivität.

Ist AK-726 heute noch in bebrauch?

Obwohl das AK-726 in einigen Marinen durch modernere Systeme ersetzt wurde, bleibt es bis heute in einigen Flotten in Gebrauch. Seine Langlebigkeit und Zuverlässigkeit haben es zu einem dauerhaften Bestandteil in der Geschichte der maritimen Artillerie gemacht.


Die Nationale Volksarmee (NVA) war die Armee der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) von 1956 bis 1990. Die Armee bestand aus den drei Teilstreitkräften Landstreitkräfte, Luftstreitkräfte/Luftverteidigung und Volksmarine.

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