Heinrich Heitsch: Von der Wehrmacht zum NVA Offizier

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Heinrich Heitsch

Wer war NVA Offizier Heinrich Heitsch?

Heinrich Heitsch: Von der Wehrmacht zum NVA Offizier

Heinrich Heitsch war ein deutscher Offizier, der in der Kasernierten Volkspolizei und der Nationalen Volksarmee der DDR diente. Er war Berufsoffizier und hatte den letzten Dienstgrad Generalleutnant. Er war auch ein Wissenschaftler und hatte die akademischen Grade Diplom-Militärwissenschaftler und Professor.

Heitsch wurde am 10. September 1916 in Neusalza-Spremberg geboren. Er trat 1935 in die Wehrmacht ein und diente im Zweiten Weltkrieg als Major. 1945 geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

1949 kehrte Heitsch in die Sowjetische Besatzungszone zurück und trat der Hauptverwaltung Ausbildung (HVA) des Ministeriums des Innern bei. Die HVA war der Vorgänger der Kasernierten Volkspolizei. Heitsch diente in verschiedenen Funktionen in der HVA und der KVP, darunter als Stabschef der Verwaltung für Schulung, Chef der Rückwärtigen Dienste und Leiter der Volkspolizeischule für Infanterie in Döbeln.

In der DDR

1952 wurde er Generalmajor und Leiter der Offiziersschule Döbeln. 1955-1957 absolvierte er ein Studium an der Generalstabsakademie der Sowjetunion.

Nach seiner Rückkehr aus der Sowjetunion wurde Heitsch 1957 stellvertretender Kommandeur der Militärakademie „Friedrich Engels“ in Dresden. Von 1958 bis 1963 war er erster stellvertretender Kommandeur der Akademie. 1963/64 übernahm er kommissarisch die Führung der Akademie. Von 1970 bis 1977 war er erneut erster stellvertretender Kommandeur.

Heitsch war ein Experte für Militärtheorie und Militärgeschichte. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zu diesen Themen. Er war auch ein Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR.

Heitsch wurde 1977 in den Ruhestand versetzt. Er starb am 31. März 1986 in Berlin.

Zusammenfassung

Heitschs Beitrag zur Militärtheorie und Militärgeschichte sowie seine Mitgliedschaft in der Akademie der Wissenschaften der DDR zeigen sein Interesse und seine Expertise in diesen Bereichen. Es ist klar, dass er sowohl in der militärischen Ausbildung als auch in der wissenschaftlichen Forschung eine wichtige Rolle gespielt hat.

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