Riga-Klasse

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Volksmarine der DDR NVA - Riga-Klasse

Die Riga-Klasse der Volksmarine der DDR

Die Riga-Klasse war eine Reihe von Fregatten, die ursprünglich für die sowjetische Marine in den 1950er Jahren gebaut wurden und später auch von der Volksmarine der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) eingesetzt wurden.

Die Riga-Klasse war eine Klasse von Küstenschutzschiffen der Volksmarine der DDR. Sie wurde in den Jahren 1973 bis 1979 in der Sowjetunion gebaut und umfasste insgesamt 14 Schiffe.

Bau

Die ersten Schiffe der Riga-Klasse wurden 1973 in der sowjetischen Werft in Leningrad auf Kiel gelegt. Die letzten Schiffe wurden 1979 in der Werft in Wolgast fertiggestellt. Der Bau der Schiffe wurde von der DDR mitfinanziert.

Einsatz

Die Riga-Klasse war bis 1990 im Einsatz. Sie wurde von der Volksmarine zur Küstenverteidigung, U-Boot-Jagd, Geleitsicherung und Minenlegeaufgaben eingesetzt. Die Schiffe waren in der Regel in den Seestreitkräftendivisionen 2 und 3 der Volksmarine stationiert.

Bewaffnung

Die Hauptbewaffnung der Riga-Klasse bestand aus zwei 100-mm-Geschützen vom Typ AK-100, zwei 30-mm-Maschinenkanonen vom Typ AK-630 und zwei Torpedorohren vom Typ 53-65. Darüber hinaus waren die Schiffe mit einem Raketenwerfer für Seezielflugkörper vom Typ R-13 ausgestattet. Die Seezielflugkörper hatten eine Reichweite von etwa 100 Kilometern und konnten gegen Schiffe und U-Boote eingesetzt werden.

Besatzung

Die Besatzung der Riga-Klasse bestand aus etwa 170 Mann. Die Besatzung bestand aus Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften. Die Offiziere waren für die Führung des Schiffes und die Bedienung der Waffensysteme verantwortlich. Die Unteroffiziere waren für die Durchführung der täglichen Aufgaben an Bord verantwortlich. Die Mannschaften waren für die einfache Arbeit an Bord verantwortlich, wie zum Beispiel das Reinigen und Warten der Schiffssysteme.

Technische Daten

  • Länge: 130 Meter
  • Breite: 13 Meter
  • Tiefgang: 4,8 Meter
  • Verdrängung: 2.600 Tonnen
  • Antrieb: zwei Dieselmotoren
  • Geschwindigkeit: 32 Knoten
  • Reichweite: 2.000 Seemeilen

Fazit

Die Riga-Klasse war eine moderne und leistungsstarke Schiffsklasse, die einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung der DDR-Küste leistete. Sie war auch ein wichtiger Exportschlager der Sowjetunion und wurde an mehrere andere Staaten, darunter China, Ägypten und Syrien, verkauft.

Weitere Informationen

Die Riga-Klasse war eine Weiterentwicklung der sowjetischen Fregatte der Kresta-I-Klasse. Die Schiffe der Riga-Klasse waren etwas kleiner und leichter als die Schiffe der Kresta-I-Klasse, aber sie waren mit modernerer Bewaffnung und Elektronik ausgestattet.

Die Schiffe der Riga-Klasse waren sehr erfolgreich im Einsatz. Sie waren an mehreren Operationen der Volksmarine beteiligt, darunter die Seeblockade des Warschauer Paktes gegen Griechenland im Jahr 1974 und die Rettung der Besatzung der sowjetischen Fregatte „Kirov“ im Jahr 1981.

Nach dem Ende der DDR wurden die Schiffe der Riga-Klasse an die Deutsche Marine übernommen. Die Schiffe wurden bis 2005 im Einsatz gehalten und dann außer Dienst gestellt.

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