Sassnitz-Klasse

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Volksmarine der DDR NVA - Sassnitz-Klasse

Die Sassnitz-Klasse der Volksmarine der DDR

Die Sassnitz-Klasse war eine Klasse von Raketenschnellbooten der Volksmarine der DDR. Sie wurde in den 1960er Jahren entwickelt und von der Peene-Werft in Wolgast gebaut. Insgesamt wurden sieben Boote der Klasse gebaut, die alle nach Städten der DDR benannt wurden.

Die Sassnitz-Boote waren 52,5 Meter lang, 6,5 Meter breit und hatten einen Tiefgang von 2,5 Metern. Sie waren mit zwei Dieselmotoren mit einer Gesamtleistung von 4.400 PS ausgestattet und erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 40 Knoten.

Die Hauptbewaffnung der Sassnitz-Boote bestand aus zwei Doppelstartern für Raketen vom Typ P-15 Termit. Diese Raketen hatten eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern und konnten mit einer Sprengkopfladung von 500 Kilogramm bestückt werden. Die Sassnitz-Boote waren außerdem mit zwei 30-mm-Kanonen und zwei 20-mm-Kanonen ausgestattet.

Die Sassnitz-Boote waren hauptsächlich zur U-Boot-Jagd und zur Küstenverteidigung eingesetzt. Sie waren auch in der Lage, Seeziele anzugreifen.

Die Sassnitz-Boote waren von 1968 bis 1990 im Einsatz. Nach der Auflösung der Volksmarine wurden die Boote entweder verschrottet oder an andere Marinen verkauft.

Technische Daten

  • Länge: 52,5 Meter
  • Breite: 6,5 Meter
  • Tiefgang: 2,5 Meter
  • Verdrängung: 200 Tonnen
  • Antrieb: zwei Dieselmotoren mit einer Gesamtleistung von 4.400 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: 40 Knoten
  • Reichweite: 1.500 Seemeilen
  • Bewaffnung: zwei Doppelstarter für Raketen vom Typ P-15 Termit, zwei 30-mm-Kanonen, zwei 20-mm-Kanonen

Entwicklung

Die Sassnitz-Klasse wurde in den 1960er Jahren als Reaktion auf die zunehmende Bedrohung durch U-Boote der Sowjetunion entwickelt. Die Boote sollten in der Lage sein, U-Boote in Küstengewässern zu jagen und zu bekämpfen.

Die Sassnitz-Boote waren mit einem neuen Rumpfdesign ausgestattet, das ihnen eine hohe Geschwindigkeit und Wendigkeit verlieh. Sie waren auch mit einer neuen Waffenanlage ausgestattet, die ihnen eine größere Reichweite und Feuerkraft verlieh.

Indienststellung

Die ersten Sassnitz-Boote wurden 1968 in Dienst gestellt. Die letzten Boote der Klasse wurden 1972 in Dienst gestellt.

Einsatz

Die Sassnitz-Boote waren während des Kalten Krieges in der Ostsee und im Nordatlantik im Einsatz. Sie wurden häufig für Übungen und Patrouillenfahrten eingesetzt.

Nach dem Kalten Krieg

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs wurde die Volksmarine der DDR aufgelöst. Die Sassnitz-Boote wurden entweder verschrottet oder an andere Marinen verkauft.

Die Sassnitz-Klasse war eine wichtige Klasse von Raketenschnellbooten der Volksmarine der DDR. Die Boote waren in der Lage, eine Bedrohung für U-Boote und andere Seeziele darzustellen.

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