Mobile Radarstation P-40

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Mobile Radarstation P-40

Die Mobile Radarstation P-40 (Rundblickstation RBS-40), auch bekannt als „Long Track“ in der NATO-Terminologie, war eine fortschrittliche Radarstation, die primär für die Früherkennung und Überwachung von Luftzielen eingesetzt wurde. Sie war keine Waffe im traditionellen Sinne, sondern ein hochentwickeltes Überwachungs- und Aufklärungssystem.

Waffen der NVA - Mobile Radarstation P-40

Die Mobile Radarstation P-40 war eine mobile, zweidimensionale Radarstation zur Zielzuweisung für Flugabwehrsysteme. Sie wurde von der Sowjetunion entwickelt und in den 1960er Jahren in Dienst gestellt.

Die P-40 war eine wichtige Innovation in der Flugabwehr. Sie war die erste mobile Radarstation mit hoher Mobilität, die in die Sowjetarmee eingeführt wurde. Dies ermöglichte es den Flugabwehrkräften, schnell und flexibel auf feindliche Flugzeuge zu reagieren.

Wann wurde die Mobile Radarstation P-40 entwickelt?

Die P-40 wurde in den 1950er Jahren als Nachfolger der P-37 entwickelt. Die P-37 war eine stationäre Radarstation, die nicht so mobil war wie die P-40.

Die P-40 basiert auf dem Basisfahrzeug 426 U, einem modifizierten Artillerieschlepper. Das Fahrzeug ist mit einem 12-Zylinder-4-Takt-Dieselmotor mit einer Leistung von 342 kW ausgestattet. Die P-40 hat eine Höchstgeschwindigkeit von 55 km/h.

Technische Daten zu Mobile Radarstation P-40

Die Mobile Radarstation P-40 zeichnete sich durch mehrere technische Merkmale aus, wie eine hohe Mobilität, eine beträchtliche Reichweite zur Entdeckung von Luftzielen und die Fähigkeit, mehrere Ziele gleichzeitig zu verfolgen. Sie operierte im UHF-Bereich und verfügte über eine komplexe elektronische Ausrüstung für die Signalverarbeitung.

  • Frequenz: UHF
  • Reichweite: 300 km
  • Höhe: 100 km
  • Genauigkeit: 100 m
  • Besatzung: 6 Mann

Bis wann wurde die Mobile Radarstation P-40 gebaut?

Die P-40 wurde bis in die 1990er Jahre in der Sowjetunion und in anderen Ländern hergestellt. In der DDR wurde die P-40 von der NVA eingesetzt.

Einsatz der Mobilen Radarstation P-40 in der NVA der DDR

Die Nationale Volksarmee (NVA) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) setzte die Mobile Radarstation P-40 tatsächlich ein. Sie war ein integraler Bestandteil ihrer Luftverteidigungssysteme, insbesondere im Hinblick auf die Überwachung des Luftraums.

Einsatzorte der Mobilen Radarstation P-40

Die Mobile Radarstation P-40 wurde in verschiedenen Ländern des Warschauer Pakts eingesetzt, einschließlich der Sowjetunion, der DDR und anderen osteuropäischen Staaten. Ihre primäre Rolle bestand in der Luftüberwachung und -abwehr.

Aktueller Gebrauch der Mobilen Radarstation P-40

Obwohl die Mobile Radarstation P-40 einst ein hochmodernes System war, ist sie heute größtenteils veraltet und wurde durch fortschrittlichere Technologien ersetzt. Es ist unwahrscheinlich, dass sie heute noch in bedeutendem Umfang verwendet wird, insbesondere in Ländern mit Zugang zu modernerer Radar- und Überwachungstechnologie.


Die Nationale Volksarmee (NVA) war die Armee der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) von 1956 bis 1990. Die Armee bestand aus den drei Teilstreitkräften Landstreitkräfte, Luftstreitkräfte/Luftverteidigung und Volksmarine.

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